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Wandern am See

Die schönsten Wanderwege an deutschen Seen

Foto: pixabay.com

 

Wandern am See: Die schönsten Wege

Nach erfolgreichem Aufstieg am Ufer eines klaren Bergsees das Alpenpanorama genießen, mit Stock und Stiefel durch die beeindruckende Natur des Schwarzwalds wandern oder in der Fränkischen Schweiz den Gegensatz künstlicher Seen und Millionen Jahre alter Natur entdecken: Eine Wanderung am See ist immer ein besonderes Erlebnis.

Tausende Wanderrouten führen entlang deutscher Seen, man muss sie nur entdecken. Eine kleine Auswahl besonders schöner Wanderwege hat die Seen.de-Redaktion in diesem Special zusammengestellt. Natürlich sind wir dabei darauf bedacht, unsere Informationen möglichst aktuell zu halten und ständig zu erweitern. Bei Hinweisen zu Änderungen oder weiteren Wanderrouten freuen wir uns daher über eine E-Mail an: redaktion@seen.de.

 

Wandern: Welche Ausrüstung?

Bevor es auf eine Wanderung am See geht fragen sich viele, welche Ausrüstung sinnvoll ist. Grundsätzlich geht beim Wandern wie auch bei anderen Sportarten natürlich Qualität über Quantität – also besser die richtigen Ausrüstungsgegenstände dabeihaben als die meisten. Beim Wandern hat dieser Grundsatz ganz besondere Bedeutung, des jedes Gramm Gewicht muss ja auch gleichzeitig getragen werden! Da die meisten See-Wanderungen, die wir im Rahmen dieses Ratgebers vorstellen, Ein-Tages-Wanderungen sind, lohnt es sich daher, auf das meiste an Ausrüstung einfach zu verzichten. Pflicht für jede Wanderung ist natürlich gutes Schuhwerk – dabei gilt, dass die Wanderschuhe die Knöchel bedecken sollten, denn so ist Stabilität gewährleistet, sollte man beim Wandern am See abrutschen, denn der Fuß kann nicht so leicht umknicken. Daneben ist natürlich auf dem Wetter angemessene Kleidung zu achten; hier gilt wie beim Skifahren das Zwiebelprinzip, d. h. besser mehrere unterschiedliche Kleidungsstücke übereinander tragen als z. B. eine dicke Jacke. Bei längeren Wanderungen oder alpinem Wandern kann es sich lohnen für die Ausrüstung mit einem Profi zu sprechen – teilweise bieten Alpenvereine Beratung an oder halten Checklisten bereit.

Für die Bestellung der passenden Ausrüstung empfehlen wir unseren Partner naturzeit.

Wandern mit Kindern

Wandern mit Kindern kann eine große Herausforderung für die Nerven der Eltern bzw. der gesamten Wandergruppe darstellen. Das liegt daran, dass Kinder häufig Schwierigkeiten haben, sich über einen längeren Zeitraum auf nur eine Tätigkeit zu konzentrieren. Außerdem sind für viele Kinder gerade die Mehrwerte, die Erwachsene auf einer Wanderung sehen, nämlich zum Beispiel die Ruhe, die schönen Ausblicke oder die Beobachtung der Natur nicht sonderlich attraktiv. Das liegt einfach daran, dass Kinder die Welt mit anderen Augen beobachten und bei gleichförmigen Aktivitäten schnell das Interesse verlieren.

Es gibt mehrere Ansätze, wie man eine Wanderung dennoch attraktiv für Kinder machen kann, zum Beispiel, indem man die Wanderung mit spielerischen Ansätzen kombiniert, um so den Ehrgeiz des Nachwuchses zu wecken. Grundsätzlich sind Wanderungen am See deshalb besonders gut für Kinder geeignet, denn hier gibt es die Möglichkeit, eine ausgedehnte Pause mit Badespaß zu verbinden – ideal als Ansporn und Abwechslung für Kinder.

In unserer Ratgeberseite Wandern mit Kindern stellen wir unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie man eine Wanderung für Kinder attraktiver gestaltet – trotzdem sollten sich Eltern auch bewusst machen: Nicht jedes Kind ist der geborene Wanderer, so wie auch nicht jedes Elternteil der geborene Strandgänger ist.

Wandern mit Hund

Selten macht Wandern so viel Spaß, wie wenn man von einem Vierbeiner begleitet wird. Denn Hunde sind bei einer Wanderung voll in ihrem Element und wissen den zusätzlichen Auslauf zu schätzen. Allerdings sind natürlich nicht alle Wanderungen hundegeeignet – Wanderungen mit alpinen Komponenten beispielsweise, die das Ersteigen einer Felswand durch ein Seil oder ähnliches beinhalten scheiden für Hunde selbstverständlich aus. Dies gilt es bei der Planung zu berücksichtigen. Auf der Wanderung am See selbst ist es natürlich wichtig, sich an die geltende Etikette zu halten, das beinhaltet unter anderem das Entfernen von Hundehäufchen auf den Wanderwegen, aber auch die Nutzung einer Hundeleine. Gerade dieser Punkt kommt auf Wanderungen häufig zu kurz – was besonders bei Wanderern, die Angst vor Hunden haben ein großes Problem darstellt. Grundsätzlich ist es natürlich vollkommen in Ordnung, wenn beim Wandern mit Hund Hasso auch mal Auslauf hat – allerdings gilt wie bei einem normalen Hundespaziergang auch, dass sobald Menschen in der Nähe sind, die Leine anzulegen ist.

Wer gerne mit Hunden am See unterwegs ist, sollte auch einen Blick in unseren Ratgeber Hunde am See werfen, in dem wir die schönsten hundefreundlichen Seen in Deutschland vorstellen.

Wandern Rucksack

Muss ich auf meine Wanderung einen Rucksack mitnehmen – und wenn ja, welchen? Meistens lohnt es sich, einen Rucksack dabei zu haben – selbst bei eher kurzen Wanderungen. Das liegt vor allem an dem erhöhten Flüssigkeitsbedarf, der sich bei einer Wanderung ergibt – und es ist nun einmal viel einfacher, eine Wasserflasche im Rucksack zu transportieren als sie die ganze Zeit in der Hand zu halten. Größe und Gewicht sind die zwei ausschlaggebenden Faktoren wenn es darum geht, bei einer Wanderung am See den richtigen Rucksack auszuwählen. Grundsätzlich ist leichter natürlich immer besser – allerdings nicht, wenn es auf Kosten des Tragekomforts geht. Bei der Auswahl zu beachten sind Eigenschaften wie Luftzufuhr zum Rücken, Polsterung des Rucksacks, Vorhandensein und Anzahl der Stützriemen. Außerdem gilt es zu beachten, dass der richtige Rucksack für eine Wanderung enorm von der Körpergröße des Trägers abhängt. Deshalb bietet es sich an den passenden Rucksack zum Wandern in einem Fachgeschäft auszuprobieren – oder sich eine Auswahl unterschiedlicher Rucksäcke zu bestellen, um zu Hause den passenden Rucksack für die Wanderung am See zu finden. Grundsätzlich ist es bei längeren Wanderungen auch immer sinnvoll, den Rucksack schon einmal beispielhaft zu bepacken, um den Tragekomfort und das Fassungsvermögen in realistischen Bedingungen zu überprüfen.

Wandern für Anfänger

Wandern ist eine besonders anfängerfreundliche Sportart – das liegt nicht zuletzt daran, dass die Investitionskosten sehr niedrig sind und es zahllose Möglichkeiten gibt, den Start zu wagen. Trotzdem gibt es natürlich auch beim Wandern einiges zu beachten, damit der Start gelingt. Vor allen Dingen ist es wichtig, zum Anfang eine Wanderung zu wählen, die nicht zu lang und aber eben auch nicht zu kurz ist – bei einer zu langen Wanderung geht schnell der Spaß verloren und bei einer zu kurzen Wanderung kommt kein echtes Wandergefühl auf. Besonders bieten sich für den Start natürlich Wanderungen am See an, denn hier kann man problemlos Pause machen und den Blick auf das See-Wasser genießen. Außerdem ist bei vielen See-Wanderungen die Steigung äußerst moderat, so dass hier keine Schwierigkeiten entstehen. Grundsätzlich sollte bei der ersten Wanderung das eigene körperliche Fitnesslevel realistisch beurteilt werden: Bin ich fit genug für eine Wanderung der mittleren Schwierigkeitsstufe oder lieber eine einfache Schwierigkeit? Ideal sind für den Anfang Wanderungen, die sich erweitern lassen. Ganz wichtig ist auch, die Höhenunterschiede bei der Wanderung in die Planung mit ein zu beziehen. Ein typischer Anfängerfehler ist es, bei der Auswahl der Wanderroute nur auf die Länge zu achten – allerdings ist eine 5 Kilometer-Wanderung mit einer Steigung von 1000 Höhenmetern deutlich anstrengender als eine 15 Kilometer-Wanderung ohne nennenswerte Steigung.

Unsere Ratgeberseite Wanderungen in der Eifel stellt Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen vor, die sich ideal für Anfänger eignen. Aber auch viele andere Wanderungen am See in unserem Ratgeber sind perfekt für Anfänger!

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