Ferien am Wasser?

So schön kann Urlaub in Deutschland sein!

Wir haben für Euch die schönsten Häuser und Wohnungen direkt am Wasser gesammelt, damit der Sommerurlaub doch noch perfekt wird.

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Interview: Kanu-Tipps für Schweden Headmotiv

Interview

Kanu-Urlaub in Schweden

Foto: Daniel & Jonas

Interview mit Daniel und Jonas zum Thema Kanu-Tour durch Schweden

Daniel und Jonas waren mit dem Kanu in Schweden unterwegs. Wir haben ihnen einige Fragen zu ihren Erfahrungen gestellt, und konnten ihnen einige Tipps für all diejenigen entlocken, die selbst einmal auf Kanu-Tour gehen wollen. Viel Spaß!

Interview Schweden Kanu Jonas

Wo genau wart Ihr unterwegs?

Jonas: In den schwedischen Nordmarken. Die meiste Zeit waren wir auf dem Foxen unterwegs.
Daniel: Der Foxen ist ein großer See in Nordmarken. Der Store Le fließt mitten durch.

Wie und wo habt Ihr übernachtet?

Jonas: Wir haben vom Veranstalter ein Zelt gestellt bekommen, meistens haben wir wild gecampt, das ist in Schweden erlaubt. An den Seen gibt es allerdings auch kleine Hütten (eher so eine Art Verschlag), wo man ebenfalls nächtigen kann. Wir haben uns aber für das Zelt entschieden. Bequemer.

Eine Kanutour ist kein Komforturlaub. Was hat Euch an dieser Art von Urlaub gereizt?

Jonas: Gerade dass es kein Komforturlaub ist. Es war ganz cool, mal auf alle Annehmlichkeiten zu verzichten: Elektrisches Licht, Tiefkühlpizza, Duschen (ja - muss man eben im See), etc. Trotzdem sollte man nicht unterschätzen, wie viel Zeit für "Kleinigkeiten" drauf geht, wie zum Beispiel ein Feuer zu entfachen.
Daniel: Es ist einfach ein kleines Abenteuer und die Natur ist einfach nur unbeschreiblich schön. Das wollte ich wieder erleben. Ich war früher sehr gerne mit den Pfadfindern unterwegs, wo wir auch viel in der Natur unterwegs waren und in Zelten übernachten haben. So etwas wollte ich nochmal erleben.

Interview Schweden Kanu Nebel

Habt Ihr Tipps für jemanden, der zum ersten Mal auf Kanutour geht? Welche 3 Dinge sollten Eurer Meinung nach in keinem Kanu-Gepäck fehlen?

Jonas: Drei Dinge, die nicht fehlen sollten: Eine gute Taschenlampe (Daniel hatte eine Kopflampe, die war super), Klopapier (wichtig!), und eine gute Kamera für schöne Fotos.
Daniel: Richtig, auf jeden Fall eine Taschenlampe und so eine Stirnlampe ist wirklich sehr viel wert! Außerdem empfehle Outdoor-Kleidung, vor allem eine Outdoor-Hose, die schnell trocknet, wenn sie mal nass wird. Wir waren erst gegen Ende des Sommers unterwegs und die Nächte werden dann schon recht kühl, man sollte also auf jeden Fall auch warme Sachen mitnehmen. Und ganz wichtig ist trockenes Feuerholz! Man glaubt gar nicht wie schwer es ist, ein Feuer zu entzünden, wenn man kein trockenes Holz dabei hat. Bei unserem Veranstalter bekam man eigentlich alle wichtigen Sachen gestellt wie z.B. Beil, Säge, Töpfe, Messer....

Das ist ja eine ganze Reihe Tipps, die sich vor allem an Land bezahlt machen. Wie sieht es aus, wenn man mit dem Kanu auf dem Wasser ist? Was gibt es hier zu beachten?

Jonas: Ich habe es unterschätzt, wie anstrengend es ist, das Kanu auf Kurs zu halten. Wir haben täglich meist 150-200% der eigentlichen Strecke zurückgelegt, einfach, weil wir immer wieder vom Kurs abgekommen sind und "Zickzack" gefahren sind. Da hilft auch keine Einweisung, das kriegt man im Zweifel nur mit Erfahrung hin.
Daniel: Außerdem sollte man ruhig einen Blick ins mitgelieferte Handbuch werfen (das haben wir leider erst später gemacht), dann macht man auch keine gefährlichen Fehler, wie z.B. gegen den Wind paddeln. Obwohl wir "nur" auf einem See unterwegs waren, können die Wellen je nach Wetterlage dort sehr hoch und stark werden. Und es ist wirklich nicht zu empfehlen, mitten auf einem See zu kentern!

Irgendwelche abschließenden Worte an alle, die jetzt auch in See stechen wollen?

Jonas: Eine Kanutour ist schon eine tolle Erfahrung. Für das erste Mal empfehle ich aber nicht länger als eine Woche zu fahren. Zumal man, jedenfalls bei unserem Veranstalter, einfach die doppelte Menge des regulären Proviants bekäme, und der wird nach einer Weile schon langweilig. Zweitens war ich nach einer Woche froh, wieder in die Zivilisation zurückzukehren!
Daniel: Ich bin ein Outdoor-Fan und mag solche Trips. Wenn man aber noch nie alleine in der "Wildnis" unterwegs war, sich nicht ganz sicher ist, ob es das richtige für einen ist und man trotzdem ein wenig Outdoor-Erfahrung sammeln möchte, kann man auch eine geführte Kanutour machen.

Vielen Dank für Eure Tipps und Erfahrungen!

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