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Angeln am See

Fischarten

Foto: © Unicorn-Pictures / fotocommunity

Friedfische

Allgemein

Friedfische sind Fische, die sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, kleinen Würmern, Insekten, Schnecken und Krebsen ernähren und keine anderen Fische jagen. Sie sind meist in warmen Gewässern wie Baggerseen oder Strömen zu finden. Der wohl bekannteste Friedfisch ist der Karpfen. Aber auch Barbe, Rotfeder, Hering, Schleie und Brasse zählen dazu. Anhand der folgenden Beschreibungen erhaltet ihr eine Übersicht einiger Friedfische.

Aland

Der Aland, auch Orfe oder Nerfling genannt, zählt zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten. Er ist zwischen 30 und 50cm lang, hat einen abgeflachten Körper und ein schräg nach oben gerichtetes Maul. Auffällig bei dem Aland ist seine nach innen geformte Afterflosse. Sie leben meist oberflächennah in Flüssen oder Seen, in der Nähe vom Ufer.

Barbe

Die Barbe zählt ebenfalls zu den Karpfenfischen. Sie hat einen langgestreckten Körper und auffallend große Flossen. Die Barbe ist ein typischer Grundfisch, da das Maul unterständig mit vier dicken Barteln versehen ist. Auffallend ist, dass sich die Augen ziemlich weit hinter dem Mundwinkel befinden. Die Barbe ist in Gewässern mit starker Strömung zu finden.

Brasse

Der Brassen stammt auch aus der Familie der Karpfenfische. Er ist 30 bis 50 cm lang und hat einen sehr kleinen Kopf und schmalen Körper. Sein Rücken ist sehr hoch und die Afterflosse extrem angezogen. Er ist ebenfalls ein Grundfisch, da sein Maul unterständig sitzt. Sie leben hauptsächlich in Euroasiatischen Süßgewässern.

Döbel

Auch der Döbel gehört zur Familie der Karpfenfische. Er ist ca 30 bis 40 cm lang und hat einen seitlich abgeflachten Körper. Sein Kopf ist relativ groß und das Maul endständig breit, weshalb er auch zu den Grundfischen zählt. Seine Rücken- und Afterflossen sind nach außen gerundet Der Döbel ist ein Süßwasserfisch und ist in stark strömenden Flüssen oder Seen, aber auch in strömungsschwachen Gegenden beheimatet.

Güster

Der Güster zählt zu den Karpfenfischen und ähnelt den Brassen. Unterscheidungsmerkmal sind seine rötlich gefärbten Brust- und Bauchflossen, sowie der große Augendurchmesser. Ein Güster kann bis zu 35 cm lang werden, wobei man hier schon von kapitalen Exemplaren spricht. Er lebt hauptsächlich in stehenden Gewässern oder nur schwach strömenden Flüssen.
Als Speisefisch ist er allerdings nicht sehr beliebt.

Giebel

Ein Giebel, auch Silberkarausche genannt, ist ein Grundwasserfisch, der in stehenden bis langsam fließenden Gewässern mit viel Pflanzenbewuchs lebt. In der Regel werden diese Fische 15 bis 40 cm lang. Der Giebel hat ein vorstülpbares Maul und einen hochrückigen, seitlich abgeflachten, schuppigen Körper. Dieser ist an den Flanken silberfarben, der Bauch ist leicht schwarz pigmentiert.

Hasel

Den Hasel, auch Zinnfisch genannt, findet man hauptsächlich in stark strömenden Gewässern oder Seen mit sandigem Grund. Mit Ausnahme einiger Länder kommt er in Mittel- und Osteuropa vor. Er hat eine schlanke Körperform und kann bis zu 30 cm lang werden. Sein schmaler Kopf ist spitz geformt, und sein Maul ist unterständig. Die After- und Rückenflosse ist konkav geformt.

Karpfen

Der Karpfen gehört zur Familie der Karpfenfische, zu denen etwa 1500 weitere Arten zählen. In Deutschland und in Österreich ist er wohl der beliebteste Speisefisch. Einige der bekanntesten Zuchtformen sind: Koi-Karpfen, Schuppenkarpfen, Flußkarpfen, Lederkarpfen, Springkarpfen etc. Allen gemeinsam ist, dass sie relativ hochrückig sind und eine füllige Körperform besitzen. Ihr Maul ist unbezahnt und vorstülpig und mit 4 Barteln versehen. Zu finden sind die Karpfen in warmen Gewässern wie Baggerseen, Teichen, sowie langsam strömenden Flussbereichen.

Karausche

Die Karausche ist dem Karpfen sehr ähnlich. Unterschiede sind, dass die Karausche sehr hochrückig ist, und keine Barteln besitzt. Sie hat einen seitlich zusammengedrückten Körper und kann bis zu 64 cm lang werden. Ihre Oberseite ist bräunlich/olive und die seitlichen Flossen sind meist rot.

Mairenke

Die Mairenke, auch als Seelaube bekannt, ist ein kleiner heringsähnlicher Fisch, der bis zu 40cm lang werden kann. Ihr Maul ist oberständig und der Körper sehr schmal. Der Rücken ist schwarzgrünlich gefärbt und die Flanken silbrig. Man findet sie hauptsächlich in großen, kalten Seen, wo sie in Schwärmen vorkommen.

Nase

Nase

Die Nase, auch Schwarzbauch oder Näsling genannt, hält sich in großen Schwärmen in schnell strömenden Flussabschnitten auf. Sie ist zwischen 30 und 40 cm groß und hat einen lang gestreckten Körper, sowie ein unterständiges, quergestelltes Maul. Brust-, Bauch- und Afterflossen sind rot gefärbt und der Rücken glänzt metallisch blaugrün.

Rotauge

Rotauge

Das Rotauge, auch Plötze genannt, hält sich meist in flachen, ruhigen Gewässern oder Seen auf. Es hat einen hochrückigen Körper, ein endständiges Maul und wird durchschnittlich bis zu 25cm lang. Seine Augen und Flossen sind rötlich und der Bauch schimmert grün.

Rotfeder

Rotfeder

Die Rotfeder zählt zur Familie der Karpfenfische. Ihr Körper ist hochrückig, seitlich abgeflacht und mit großen Rundschuppen versehen. Das Maul ist leicht oberständig und die Rückenflosse beginnt deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflosse. Ihren Namen verdankt die Rotfesder seinen roten Flossen. Der Rücken und Kopfbereich ist braungrün gefärbt. Die Rotfeder kommt meist in großen Schwärmen vor und hält in stehenden Seen, flachen Teichen und pflanzenreichen Weihern auf.

Schleie

Schleie

Die Schleie gehört ebenfalls zu den Karpfenfischen und ist ein beliebter Speisefisch. Sie hat eine längliche Körperform und ein endständiges Maul. Ihre Haut ist sehr schleimig und mit kleinen runden Schuppen besetzt. Die Schleie findet man in flachen, pflanzenreichen Seen, oder langsam fließenden Gewässern. In der Regel werden sie bis zu 35 cm lang.

Zährte

Zährte

Zährten werden dank ihrer schwarzen Nase auch Rußnasen genannt. Man findet sie häufig in Schwärmen, in langsam fließenden Gewässern und Mündungsgebieten, sowie in Nord- und Ostsee. Sie haben einen schlanken, seitlich schwach abgeflachten Körper und ein unterständiges Maul. Auffällig an der Zährte sind die scharfen Kielschuppen hinter der Rückenflosse. Der beliebte Speisefisch wird durchschnittlich 20 bis 35 cm lang.

Zobel

Der Zobel ähnelt dem Güster, und lebt überwiegend in langsam fließenden Gewässern und Seen. Sein Körper ist leicht hochrückig und seitlich stark zusammengedrückt. Seine Brust- und Bauchflossen sind gelblich, der Rest schimmert silbrig. Durchschnittlich erreichen sie eine Läge von 35 cm.

Zope

Zope

Die Zope, auch Schwabe oder Schwuppen genannt, gehört zur Familie der Karpfenfische. Ihr Körperbau ist hochrückig und seitlich abgeflacht. Auffällig ist seine lange Afterflosse, sowie das endständige, gespitzte Maul. Zopen werden in der Regel bis zu 35 cm lang und erreichen ein Gewicht von bis zu 1500 g. Ihr Lebensraum befindet sich in großen Flüssen Mitteleuropas, sowie in Seen Osteuropas.

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