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Sonnenschutz

Ursache

Foto: © ZoomTeam / Dollar Photo Club

Ursachen des Sonnenbrands

Die Ursache für Sonnebrand ist der Anteil an UV im Sonnenlicht. Die Strahlen dringen durch die Haut und schädigen Zellen. Je nach Länge und Intensität der Strahlung kommt es nur zu einer Rötung und zur Druckempfindlichkeit der Region. Ist die Schädigung jedoch zu weit fortgeschritten und irreparable sterben die Zellen der betroffenen Zone ab. Die Haut pellt sich, Blasen bilden sich und Schmerzen kommen auf.

Für das Verständnis ist es wichtig, die UV-Strahlen in UV-A, -B und UV-C zu unterteilen. UV-A ist für die kurzfristige Bräunung verantwortlich – allerdings auch für die Alterung und Faltenbildung der Haut. UV-B hingegen lässt die Haut langfristig braun werden und ist für den Sonnebrand verantwortlich. UV-C ist der größte Feind unserer Haut. Im Normalfall dringt UV-C nicht bis zu uns durch, bei Ozonwarnungen sollte allerdings eine besondere Vorsicht bestehen.

Wer klug sonnenbadet und seiner Haut Zeit lässt sich an die Belastungen zu gewöhnen, der kann nach einigen Tagen längere Aufenthalte riskieren.

Ursache für Schädigungen unseres Körpers durch Sonne sind:

  • falscher oder kein Schutz,
  • zuviel Zeit in der Sonne
  • unterschätzen der Sonnenkraft (Tropen, Berg, Wasser, Schnee oder Mittagssonne)
Sonnenschutz Sonnenschirm Sonne

Ein Sonnenschirm schützt vor direkter Sonneneinstrahlung (Foto: dollarphotoclub.com)

UV-Index

Der UV-Index gibt an, wie hoch der Tagesspitzenwert der UV-Strahlung erwartetet wird.

  • 0-2 bedeutet eine schwache Belastung
  • 3-5 stellt eine mittlere
  • 6-7 eine hohe
  • 8-10 eine sehr hohe Belastung dar
  • alles über 10 ist gleichbedeutend mit einer extremen Belastung

Kenia (Breitengrad 0°) weist zum Beispiel ganzjährig einen UV-Index von 11 und höher aus. Russland erreicht in den Sommermonaten gerade eine 5 und liegt ansonsten zwischen 0 und 3. In Mallorca muss man ab April (UV-Index 6) aufpassen. Der Höchstwert liegt bei 9 im Juni und im Juli. Deutschland bewegt sich in den Sommermonaten (Mai- August) zwischen 5 und 8. Diese Werte sind die Maximalwerte um die Mittagszeit (11 Uhr – 15 Uhr).
Die Extremwerte von über 10 findet man nur in der Äquatornähe und in Gebieten in denen die Ozonschicht reduziert ist.

Nimmt man den beispielsweise den Eigenschutzwert des mediterranen Typs und einen Lichtschutzfaktor von 10 und bildet das Produkt, ergibt sich eine Verweildauer von 400 Minuten. Dementsprechend geringer ist diese Zeitspanne bei einem keltischen Typen (Eigenschutzwert 10 * Lichtschutzfaktor 10 = 100 Minuten). Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen diese Spanne nicht voll auszureizen (etwa 2/3 gelten als sinnvoll )und alle Sonnenminuten zu kumulieren (addieren).

Die Hauttypen

Der Hauttyp gibt uns einen Richtwert, der die Sonnenverträglichkeit beeinflusst. Die Erfahrungen, die man mit der eigenen Haut gemacht macht, sollten allerdings berücksichtigt werden. Die Eigenschutzzeit wird durch den Hauttyp ermittelt und mit dem UV-Index der Sommer-Mittagsonne in Mitteleuropa gewertet(UV-Index 8). Wer also im Hochgebirge am Wasser oder in den Tropen sonnt, der muss die Eigenschutzzeit herabsetzen. Die Hauttypen werden unterteilt in:

Typ 1 (keltischer Typ)

Den keltischen Typen zeichnen sehr helle Haut, hellblondes oder rötliches Haar und blaue, grüne oder hellgraue Augen aus. Sommersprossen sowie sehr helle Brustwarzen sind weitere Merkmale für diesen Hauttypen. Anfälligkeit für Sonnenbrand und schlecht bräunende Haut sind Anzeichen dafür, dass man ein keltischer Typ ist. Die Eigenschutzzeit beträgt zwischen 3 und 10 Minuten.
Bereits bei einem UV-Index von 3-4 wird ein Lichtschutzfaktor von 15 empfohlen.
Der keltische Typ sollte den Schatten – besonders zur Mittagszeit – bevorzugen und auf den Schutz von Nacken, Nase, Augen, Lippen und Ohren achten.

Typ 2 (nordischer Typ)

Den nordischen Typen zeichnet helle Haut, blondes oder hellbraunes Haar und blaue, grüne oder graue Augen aus. Sommersprossen sowie mäßig braune Brustwarzen sind weitere Merkmale für diesen Hauttypen. Anfälligkeit für Sonnenbrand und langsam bräunende Haut sind Anzeichen dafür, dass man ein nordischer Typ ist. Die Eigenschutzzeit beträgt zwischen 10 und 20 Minuten.
Bereits bei einem UV-Index von 3-4 wird ein Lichtschutzfaktor von 10-15 empfohlen.
Der nordische Typ sollte den Schatten – besonders zur Mittagszeit – bevorzugen und auf den Schutz von Nacken, Nase, Augen, Lippen und Ohren achten.

Typ 3 (Mischtyp)

Den Mischtyp zeichnen eine mittlere Hautfarbe aus, dunkel- und hellbraunes manchmal auch blondes oder schwarzes Haar und braune (bzw. grüne, graue oder blaue) Augen aus. Sommersprossen sind selten und die Brustwarzen sind gut pigmentiert. Die Haut bräunt relativ schnell. Die Eigenschutzzeit beträgt zwischen 20 und 30 Minuten.
Bereits bei einem UV-Index von 3-4 wird ein Lichtschutzfaktor von 10-15 empfohlen.
Der keltische Typ sollte den Schatten – besonders zur Mittagszeit – bevorzugen und auf den Schutz von Kopf und Nacken achten.

Typ 4 (Mediterraner Typ)

Den mediterranen Typen zeichnen braune Haut (auch im ungebräunten Zustand), braune Augen, braunes oder schwarzes Haar und dunkele Brustwarzen aus. Sommersprossen kommen nicht vor. Er wird schnell braun und hat selten Sonnebrand. Die Eigenschutzzeit beträgt etwa 40 Minuten.
Bei einem UV-Index von 3-4 wird ein Lichtschutzfaktor von 10 empfohlen.Der mediterrane Typ sollte in den Bergen, an Meer oder am See auf den Schutz von Nacken, Nase, Lippen und Ohren achten.

Erhöhtes Risiko

Das erhöhte Risiko bezieht sich auf drei Bereiche. Der erste Bereich betrifft die eigenen körperlichen Rahmenbedingungen wie Hauttyp und Vorbereitung der Haut. Die anderen Bereiche sind der Ort und die Zeit. Ob Berge und Schnee, Tropen und Wasser, alle diese Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Gefahr, die von der Sonne ausgeht. Schnee und Wasser sorgen für eine Reflektion der Sonnenstrahlen und damit für eine höhere Gefahr. Die Berge sind durch die fehlende filternde Luftschicht gefährlich und in den Tropen brennt die Sonne besonders stark. Äußerste Vorsicht gilt bei Regionen mit Ozonwarnung

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