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Was tun bei Sonnenbrand

Gleich zu Anfang: Nehmt einen Sonnenbrand nicht auf die leichte Schulter! Gerade bei einem schweren Sonnenbrand ersetzt nichts den Arztbesuch. Denkt immer daran, die ernsthafteren Schäden werden nicht unbedingt sofort erkennbar. Auch bei erfolgter Behandlung ist ein Hautkrebsrisiko nicht gebannt. Immer angebracht ist, viel zu trinken und die betroffenen Stellen zu kühlen. Schmerzmittel sind gut, um die Beschwerden zu lindern. Wundheilende Salben verringern das Entzündungsrisiko. Ein Arztbesuch wird zwingend, wenn die Verbrennungen stark sind (Blasenbildung und starke Schmerzen) und Symptome (Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Fieber und Schüttelfrost) von anderen Hitzeschäden (Sonnestich, Hitzschlag) auftauchen.

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Vorsorge ist die beste Strategie! (Foto: © travnikovstudio / dollarphotoclub.com)

Leichter Sonnenbrand

Für diesen Sonnebrand findet sich leicht etwas, um die Beschwerden zu lindern. Kühlen mit feuchten Umschlägen ist gut geeignet - genau wie spezielle Puder und Gels. After-Sun-Lotion, Zinköl und Aufgüsse von schwarzem Tee helfen auch. Vorsicht ist bei Omas Hausrezept geboten. Quark eignet sich nur bedingt, da die Bakterien in dem Milchprodukt Entzündungen hervorrufen können.
Sonnenkarenz und Flüssigkeitszufuhr sind unabdingbar. Bei stärkeren Beschwerden kann man sich mit Kortisonpräparaten Milderung verschaffen.

Mittlerer und Schwerer Sonnenbrand

Ein Arztbesuch sollte unbedingt erfolgen. Die Maßnahmen des leichten Sonnenbrandes helfen auch hier. Bei besonders schweren Sonnenbränden wird eine stationäre Behandlung angeordnet. Kortison-Infusionen und sterile Punktion von Blasen und Elektrolytkontrolle und falls nötig ein Ausgleich sind Maßnahmen, die ergriffen werden, um zu helfen.

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