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Tipps für den Hausboot-Urlaub

Was man beim Hausboot-Urlaub beachten sollte

Foto: BunBo - Aquare Charter GmbH (©)

Tipps und Hinweise für den Hausboot-Urlaub

Vor dem Start

Brauche ich einen Bootsführerschein?

Ob ein Bootsführerschein benötigt wird oder nicht, hängt ganz von dem Gebiet ab, in dem der Hausbooturlaub stattfinden soll. Die Mecklenburgische Seenplatte ist generell führerscheinfrei – allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Gebiete, in denen viel Berufsschifffahrt betrieben wird, sind vom führerscheinfreien Fahren ausgenommen. Für alle anderen Bereiche reicht eine Einweisung durch das Personal des Charterers, die normalerweise rund 2-3 Stunden in Anspruch nimmt und sowohl einen praktischen als auch einen theoretischen Teil beinhaltet.

Die Mecklenburgische Seenplatte ist mit dieser Regelung allerdings die Ausnahme in Deutschland und nicht zuletzt daher auch so beliebt. Andere Gebiete, die eigentlich sehr schöne Wasserrouten bieten, wie Berlin, setzen einen Sportbootführerschein (SBF Binnen) auch für den Hausbooturlaub voraus.

Etwas anders wiederum ist die Situation in Brandenburg. Hier wird zwar kein Sportbootführerschein benötigt, allerdings reicht auch eine Einweisung nicht aus, sondern es muss zumindest für viele Gebiete ein Charterschein erworben werden, der Mehrkosten von rund 200 Euro bedeuten kann.

Was brauche ich zur Vorbereitung?

Karte
Ganz wichtig ist eine Streckenkarte für das Gebiet, in dem der Hausbooturlaub stattfinden soll. Diese kann entweder bereits im Voraus bestellt und zur Planung verwendet, oder gleich vor Ort gekauft werden. Auch für kürzere Trips ist die Streckenkarte unverzichtbar. Daneben sind auch ein Törnatlas und ein Törnplaner eine Investition wert, damit man auf den teils dicht verzweigten Wasserwegen nicht den Überblick verliert. Bevor jetzt aber der Kaufrausch losgeht: Häufig stellen Charterer auch Kartenmaterial kostenfrei oder leihweise zur Verfügung – ein Anruf kann viel Geld sparen, denn die Preise für die Planer haben es teils in sich.

Zeitpunkt
Bevor es auf die Hausbootreise geht, muss natürlich der Reisezeitraum festgelegt werden. Wie lange die Reise dauert und wann sie stattfinden soll, spielt sowohl bei der Vorbereitung als natürlich auch beim Preis eine große Rolle. Denn während in der Hauptsaison vielleicht das Wetter etwas schöner ist, kann man in der Nebensaison eine ganze Menge Geld sparen – und da Hausboote generell mit einer Heizung ausgestattet sind, gibt es durchaus gute Gründe, sich auch mal im Frühjahr auf den Weg zu machen und es sich an Bord richtig kuschelig zu machen.

Informationen sammeln
Die Regionen unterscheiden sich nicht nur, was den Führerschein angeht: Manchmal ist Angeln erlaubt, manchmal nicht, gleiches gilt für Baden von Bord – daneben gibt es Strecken mit oder ohne Schleusen und so weiter. Natürlich kann man auch alles dem Zufall überlassen und sich vor Ort zu den Details beraten lassen, aber viele Informationen sind auch einfach online zu finden.

Beim Hausbooturlaub

Auf dem Boot

Kleidung
Die richtige Kleidung ist wichtig – immerhin handelt es sich ja schließlich um einen Bootsurlaub, wenn auch „nur“ auf einem Hausboot. Dazu gehören neben Badesachen für den Sommer natürlich auch ein paar warme Jacken, denn gerade abends kann es auch im Sommer doch sehr frisch sein. Außerdem: Rutschfeste Schuhe sind Gold wert, am besten mit hellen Sohlen, um keine dunklen Striemen auf dem Deck zu hinterlassen.

Verpflegung
Meist gibt es auf Hausbooten nur einen eher kleinen Kühlschrank, also ist es nicht sinnvoll, Verpflegung für die ganze Urlaubszeit mitzubringen. Wer aber nicht immer das Geld für ein Restaurant beim Landgang ausgeben, sondern auch mal bei Sonnenuntergang auf dem eigenen (Leih-)Boot ein Abendessen genießen möchte, sollte vorher sicherstellen, dass ausreichend Platz im Kühlschrank vorhanden ist und die Küche sinnvoll ausgestattet ist. Manchmal fehlt es an grundlegenden Dingen wie einem Dosen- oder Flaschenöffner.

Elektronik
Sicherheitshalber sollte man immer ein 12-Volt-Kabel mit einem Adapter wie für den Zigarettenanzünder im Auto mitbringen, wenn elektronische Geräte (zum Beispiel ein Handy) aufgeladen werden sollen. Meist sind aber auch „richtige“ Steckdosen vorhanden, nur eben nicht immer am Steuer. Außerdem sollte für das Ausland wie bei einer ganz gewöhnlichen Reise auch der Reiseadapter ins Gepäck!

Transport
Packen sollte man übrigens nicht in einem Koffer, sondern am besten in einem Rucksack oder noch besser Seesack. Koffer sind wuchtig und vor allem unflexibel und nehmen so an Bord wertvollen Platz weg. Einen Rucksack kann man einfach verstauen und ein Seesack schützt sogar Kleidung und Elektronik, wenn er mal nass wird.