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Radroutenplaner: Fahrradtouren mit GPS planen Headmotiv

Radroutenplaner

Fahrradtouren mit GPS planen

Foto: Tegernseer Tal Tourismus GmbH (©)

Mit dem Radroutenplaner unterwegs

Während man früher bei der Planung einer Radtour gerne zur klassischen Fahrradkarte griff, verlassen sich heute mehr und mehr Radler auf die moderne Alternative des GPS. Für die Routenplanung hat das einige Vorteile – aber natürlich ist auch diese Methode nicht perfekt. In diesem Artikel hat die Seen.de-Redaktion einige Tipps für die Planung einer Radtour mit GPS.

Schritt 1: Vorbereitung & Tourenplanung

Für eine schöne Radtour am See ist Vorbereitung unerlässlich – zumindest, wenn man sich am Zielort noch nicht auskennt und gerne etwas Neues erleben möchte. Einige schöne Radrouten an deutschen Seen finden sich in diesem Special, weitere Seen mit Radwegen lassen sich über unseren See-Finder einfach finden. Aber es ist auch nicht schwer, sich gleich selbst eine Radtour zusammenzustellen. Unser Partner komoot bietet dafür eine eigene App, die man sich einfach auf ein Smartphone laden kann. Der Vorteil: Das Kartensystem von komoot kennt die Fahrradwege in Deutschland und sucht eine fahrradfreundliche Strecke heraus.

Schritt 2: Tour erstellen

Ob man die Tour nun mit Google Maps, komoot oder einem anderen Dienst erstellt: Es lohnt sich, vorher ein bisschen über die Gegend zu erfahren, die mit dem Drahtesel erkundet werden soll. Auf Seen.de gibt es zahlreiche Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten, ansonsten hilft die lokale Tourismusorganisation weiter (hier eine Übersicht deutscher Touristeninformation). So kann man sich bereits im Voraus überlegen, welche Sehenswürdigkeiten angefahren werden sollen und die Tour entsprechend planen. Spezialisierte Dienstleister wie eben komoot bieten die Möglichkeit, mehrere Routenpunkte zu bestimmen und errechnen darauf basierend eine fahrradfreundliche Route inklusive Höhenprofil und geschätzter Fahrtzeit.

Schritt 3: Daten exportieren

Wer nicht mit einem Smartphone ausgerüstet ist, muss die Daten nun exportieren. Das üblichste Format ist GFX und wird von den meisten GPS-Geräten erkannt. Der Datenimport auf das GPS-Gerät ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Einfacher geht es mit einem Smartphone, zum Beispiel über die Google-App „My Tracks“. Routen können vom PC auf das Gerät überspielt und mit der App synchronisiert werden. Leider ist auch hier ein Zwischenschritt notwendig, ein automatisierter Abgleich mit den in GoogleMaps angelegten Karten existiert bisher nicht. Wer es sich einfach machen möchte, kann auch hier gut zu komoot greifen: Am PC erstellte Karten werden automatisch mit der Smartphone-App synchronisiert und können sogar als Sprachnavigation ausgegeben werden (sehr praktisch, wenn man beispielsweise wegen der Sonneneinstrahlung das Display nicht lesen kann). Schon kann es losgehen!

GPS-Gerät vs. Smartphone vs. Karte

Wie eingangs erwähnt, haben alle Methoden ihre Vor- und Nachteile. Für die klassische Karte spricht vor allem, dass sie nicht leer wird, was bei Smartphones und GPS-Geräten bei längeren Routen ein Problem darstellt. Deshalb empfehlen wir immer zusätzlich das Mitführen einer guten Fahrradkarte. Die Schwierigkeiten mit einer klassischen Fahrradkarte sind dagegen nur zu gut bekannt: Bin ich gerade an der richtigen Kreuzung? Sind die Meter-Angaben korrekt? Da spielen Smartphones und GPS-Geräte ihre Stärke aus: Mit Satellitenunterstützung können sie Radfahrer sehr genau positionieren und bis hin zur Sprachausgabe begleiten. Die Frage „Wo bin ich hier eigentlich?“ gehört damit endlich der Vergangenheit an.

Was den Vergleich GPS-Gerät vs. Smartphone angeht, gibt es auch wieder Vor- und Nachteile der Alternativen. Eindeutig wollen wir vom Kauf billiger GPS-Geräte abraten – von wenigen Ausnahmen abgesehen, bringen diese mehr Frust als Lust. Damit wären wir auch schon beim ersten Nachteil von GPS-Geräten: Gute Routenplaner sind immer noch recht teuer. Daneben ist die Integration von am PC geplanten Touren nicht immer einfach. Dafür sind auf GPS-Geräten Karten bereits vorgespeichert und nicht von einer (in der Natur häufig problematischen) Internetverbindung abhängig. Doch gute Routenplaner für Smartphones bieten mittlerweile häufig eine Download-Funktion des relevanten Kartenmaterials.

Wer bereits ein Smartphone besitzt, kann für die nächste Radtour einfach mal einen der in der Grundversion kostenfreien Routenplaner ausprobieren. Unsere Empfehlung dafür ist komoot, aber es gibt zahlreiche weitere Apps, die einen teilweise ähnlichen Funktionsumfang bieten.

Hier geht es zu komoot