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Gardasee

Vielfalt rund ums Jahr

Foto: Andrea~S (CC 2.0)

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Aktivitäten am Gardasee

Das Leben am Gardasee spielt sich zu einem großen Teil auf der Wasseroberfläche ab: Vom Ufer aus sieht man, wie sich die Segel großer und kleiner Boote über das blaue Nass schieben, wie die Windsegel der Surfer übers Wasser schießen und häufig erkennt man auch den ein oder anderen Kite gegen das Blau des Himmels. Insgesamt werden am Gardasee im Laufe eines Jahres rund 90 lokale wie auch internationale Regatten veranstaltet und so gut wie jeder Ort der Nordseite hat eine eigene Segelschule.

Denn fast aller Wassersport spielt sich im Norden des Sees ab, der durch die Nähe zu den Alpen windbeständiger ist und daher bessere Bedingungen für Wassersport bietet. Hier finden sich auch zahlreiche Segel- und Surfschulen, in denen Interessierte häufig sogar kostenfrei eine Probestunde vereinbaren können. Wie überall in Italien wird auch am Gardasee die Familie großgeschrieben, so gibt es beispielsweise Surfkurse speziell für Kinder in der Surfschule Vasco Renna in Torbole.

In den letzten Jahren hat der Gardasee dank seiner beständigen Winde seinen Platz als Kitesurf-Revier immer weiter ausbauen können. Die Surfschulen am Seeufer haben sich auf die Nachfrage eingestellt und bieten entsprechende Kurse oder den Verleih von Equipment an, viele Schulen haben sich sogar ganz auf Kitesurfing spezialisiert. Rund um den See gibt es zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten und die konstanten Windbedingungen machen den See zu einem beliebten Ziel auch von Kite-Anfängern.

Nahezu alle größeren Orte des Gardasees sind durch die Schiffe der Navigarda miteinander verbunden und die Verbindungen werden mehrmals täglich befahren. Wer mag, kann so den See komplett mit dem Schiff entdecken, indem immer wieder in den jeweiligen Orten Halt gemacht wird – alternativ werden natürlich auch komplette Rundfahrten angeboten. Insgesamt gibt es fünf Inseln auf dem Gardasee, von denen zwei mit der Linienschifffahrt erreicht werden können: die Isola del Garda und die Isola San Biagio. Die erstere ist vor allem für die farbenprächtigen Gartenanlagen der Villa Borghese berühmt, während die zweite Insel besonders mit vielen Konzerten und Veranstaltungen Besucher anlockt.

Zahllose Strandbäder bieten am Gardasee ungehinderten Zugang zum erfrischenden Seewasser. Familien mit Kindern fühlen sich besonders an den Strandbädern im Süden des Sees wohl, wo das Ufer nicht so steil abfällt, so dass Kinder länger stehen können. Besonders der kleine Punta Cornicello mit Spielplatz und die Spiaggia Comunale in Santa Maria di Lugana vor der Halbinsel von Sirmione mit einem breiten Uferstreifen und Tretbootverleih sind für Familien geeignet.

Freizeit rund um den Gardasee

Sport- und Wanderfreunde kommen am Gardasee voll auf ihre Kosten: Den See umgibt ein gut ausgebautes Wegnetz, das sowohl für Wandertouren als auch für Nordic Walking, Mountainbiking oder andere sportliche Aktivitäten genutzt werden kann. Daneben ist der See auch Austragungsort des Rock Master Festivals, einem jährlich stattfindenden Event, das von Kletterern auch als „inoffizielle Weltmeisterschaft“ bezeichnet wird.

Die Wanderwege bieten unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und selbst geübte Wanderer haben mit manchen Touren ein volles Tagesprogramm! Unser Tipp für Familien: Eine Wanderung zum nahe gelegenen Lago di Ledro. Nur rund 5 Kilometer entfernt liegt der kleine Bruder des Gardasees, insgesamt fallen auf dieser Route 10 Kilometer Wanderweg bei rund 60 Höhenmetern an. Die Wanderung lässt sich darüber hinaus wunderbar mit dem Besuch des Pfahlbaumuseums in Molina verbinden, des besonders für Kinder interessant ist. Die Strecke ist übrigens für geübte Radfahrer auch von Riva aus sehr schön mit dem Rad befahrbar.

Am Ostufer warten dafür gleich mehrere Parks auf Urlauber, die Abwechslung von See und Natur suchen. Bereits in den Siebzigerjahren wurde der Freizeitpark Gardaland eröffnet, der Achterbahnen und Attraktionen im Stil von Disneyland bietet. Vorsicht: Am Wochenende schnell überfüllt. Und wer mal ein „echtes“ italienisches Nashorn beobachten möchte, hat im Parco Natura Viva in der Nähe von Bussolengo die Möglichkeit dazu. Aus dem Auto können zahlreiche Tiere beobachtet werden – sogar Löwen und Tiger! Im Süden des Sees gibt es darüber hinaus noch den Altomincio Acquapark, ein großes Spaßbad mit riesigen Wasserrutschen – für alle, die nicht den ganzen Tag in der Sonne am See liegen wollen.

Aber auch wer es etwas gemächlicher mag, ist am Gardasee gut aufgehoben. In den Grotten des Catull bei Sirmione finden sich etwa Überreste römischer Besiedlung, das Castello di Sabbionara d'Avio ist eine wunderschöne Burg, in der Besucher Fresken aus dem 14. Jahrhundert bestaunen können und mit der Basilica Madonna della Corona findet sich auch die höchstgelegene Pilgerstätte Italiens, die auf 774 Metern Höhe direkt in den Fels oberhalb der Stadt Spiazzi gehauen wurde. Ein echtes Highlight eben. Wie so vieles am Gardasee.

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Wandern/
Nordic-Walking
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