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Ennepetalsperre

Foto: © ALCE / Dollar Photo Club
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Die Ennepetalsperre

42477 Radevormwald (Nordrhein-Westfalen) de

Südlich der Stadt Ennepetal, nördlich der Stadt Radevormwald und südwestlich der Stadt Breckerfeld im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt die in den Jahren 1902-1904 gebaute Ennepetalsperre mit einer Oberfläche von maximal 103 ha bei einem Stauinhalt von 12,6 Mio. m . Sie dient in erster Linie zur Trinkwassergewinnung, aber auch der Stromerzeugung und der Niedrigwasseraufhöhung der Ruhr. Sie liegt vollständig auf dem Stadtgebiet Breckerfelds und gehört heute dem Ruhrverband.

Die nach Entwürfen von Prof. Otto Intze und Raddatz nach dem Intze-Prinzip erbaute Bruchsteinmauer hat eine Höhe von rund 51 m bei einer Kronenlänge von 275 m und einer Kronenbreite von 4,5 m. Die Staumauer wurde 1909 - 1912, schon kurz nach dem Bau, um etwa 10 m erhöht.

Hauptzufluss ist die Ennepe. Diese mündet in Hagen in die Volme und somit später in die Ruhr.

Zur Errichtung wurde eigens eine acht km lange Kleinbahnstrecke vom Staatsbahnhof an der Wuppertalbahn im Radevormwalder Zentrum zur Staumauer errichtet. Zuerst ausschließlich zum Materialtransport genutzt, wurde auf Antrag der Bauleitung schnell vom Regierungspräsidium die Genehmigung zum Personentransport erteilt, da sich die Baustelle einer großen touristischen Beliebtheit erfreute. Zum Ende der Bauzeit wurde die Bahnstrecke wieder abgebaut.

Die Talsperre ist im Bereich der Staumauer weitläufig umzäunt. Die Stauwurzel liegt verkehrstechnisch recht abgeschieden, erfreut sich bei Wanderern aber gerade deshalb einer großen Beliebtheit. Eine Umwanderung des Stausees ist nicht möglich.

Die Staumauer wurde 1997 instandgesetzt. Dabei wurde mit einer Tunnelbohrmaschine im bergmännischen Vortrieb ein Kontrollgang durch das Fundament der Sperrmauer aufgefahren. Die untere Hälfte seines Querschnitts liegt hierbei im gewachsenen Fels, auf dem die Mauer steht, und die andere Hälfte liegt in der Mauer. Dies erforderte großen technischen Aufwand, da der Kontrollgang sowohl der Wölbung der Mauer als auch dem Profil des Tals folgen mußte, um immer entlang der Nahtstelle von Mauer und Untergrund zu verlaufen. Die Aufgabe des Kontrollgangs ist die Ableitung von Sickerwasser, das zwischen Mauer und Felsen sowie in die Mauer selbst eintrat. Auf diese Weise soll der Sohlenwasserdruck der Sperrmauer verringert werden.

Nach der Instandsetzung wurde die Krone für den zuvor erlaubten Straßenverkehr gesperrt.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ennepetalsperre aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Mehr Infos in unserem Factbook von der Ennepetalsperre

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Kommentare zur Ennepetalsperre

17.07.2008 um 18:04Klaus Kuinke

nichts ist nicht gans richtig, denn mit einer Genemigung vom Ruhrverband darf man wenn man einen Angelschein besitzt in dieser tollen Talsperre angeln und das ist Erholung pur. LG KK

08.05.2008 um 18:07Erhard Abromeit

so schön ,wie der see auch gelegen ist. es gibt nichts, was man an oder um den see herum tun kann. es gibt keinen fuß/radweg. der ganze see ist eingezäunt mit gutem grund---TRINKWASSER--- aber es... weiterlesen » gibt ja genügend auswahl an seen in unserer herrlichen gegend