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Ukleisee

Foto: Cornelia Wettich

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Der Ukleisee

23714 Kirchnüchel (Schleswig-Holstein) de

Der See liegt im Herzen der Ostholsteinischen Schweiz umgeben von Wäldern und malerischer Landschaft. Wanderungen, Radtouren und Ausflüge sind von hier aus ideal zu absolvieren. Ein besonderer Reiz übt das Wandern um diesen See aus, denn die bis ans Ufer bewaldeten Hänge schaffen eine ganz spezielle Atmosphäre.

Auf dem Rundeweg kommt man am Jagdschlösschen vorbei, das man von außen besichtigen kann. Es wurde nicht als Sommerresidenz, sondern als Ausflugsziel für Jagd- oder Teegesellschaften des Eutiner Hofs erbaut. Heute finden in ihm Konzerte und private Feierlichkeiten in stielvollem Rahmen statt. Zur Einkehr lädt ein Gasthaus am Wegesrand ein, das mit regionalen Spezialitäten lockt.

Die Sage des Ukleisees

Nicht weit von Eutin in einem Buchenwald gibt es einen kleinen See, genannt der „Uklei“. Sein dunkles Wasser ist ruhig und ungestört in einer Umgebung, die oft traurig und melancholisch wirkt. Dieser See entstand vor vielen Jahren.

Auf der Anhöhe, wo jetzt das Jagdschlößchen steht befand sich vor langer Zeit ein Schloss, in dem ein junger, schöner Ritter lebte. Jeden Morgen ging er früh in den Wald zum Jagen und begegnete dort oft der Tochter eines armen Bauern aus Sielbeck, die ihres Vaters Pferde vom Wald auf die Wiesen führte. Der Ritter, von ihrer Schönheit entzückt, verliebte sich in sie, doch sie widerstand seinen Annäherungen und den ihr angebotenen Geschenken. Auf seine Liebesschwüre entgegnete sie, dass sie niemals seine Frau werden könne, da sie nur die Tochter eines armen Mannes sei. Und doch hatte sie sich bereits unsterblich in den wilden Ritter verliebt.

Eines Morgens, als er sie wieder mit Bitten und Versprechungen bedrängte, kamen sie zu einer kleinen Kapelle im Wald. Der Ritter führte das Mädchen zum Altar mit den Worten: “Hier vor Gottes Augen nehme ich Dich als meine Gemahlin und der Himmel soll mich vernichten, wenn ich meine Treue nicht halte.“ Das Mädchen glaubte seinem Schwur und traf den Ritter von nun an jeden Morgen im Wald. Als das Mädchen ihn an sein Versprechen erinnerte, kam er seltener und schließlich gar nicht mehr. Sie fühlte sich verlassen und betrogen, trug nur noch ein schwarzes Kleid und wurde vor Gram krank und verstarb. Inzwischen hatte sich der Ritter mit einer reichen Gräfin verlobt. Die Hochzeit sollte in der kleinen Kapelle im Wald stattfinden. Als der Pfarrer nach seiner Predigt das Brautpaar zusammenführen wollte, erschien plötzlich der Geist des unglücklichen Mädchens. Ihr Finger zeigte drohend auf den Bräutigam, als er in Schrecken niederfiel. Ein furchtbares Gewitter brach aus und die Kapelle mit allen, die drinnen waren, versank im Boden und es entstand der See, wie wir ihn heute kennen. Nur der Pfarrer, die Braut und ein kleines Mädchen auf der hölzernen Treppe zum Altar wurden gerettet.

In der Abenddämmerung, bei ganz stillem Wetter, ist das Läuten des kleinen Glöckchens der Kapelle aus dem Wasser zu hören, doch man muss selbst ganz still sein und genau hinhören…

Tourist-Info Eutin

Mehr Infos in unserem Factbook vom Ukleisee

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