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Schaalsee

Ein ausgezeichnetes Naturparadies

Foto: E. Dornblut

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Aktivitäten am Schaalsee

Wer glaubt, dass ein Biosphärenreservat nur für die Tiere und nicht für den Menschen da ist, wird am Schaalsee eines Besseren belehrt. Der „Lebendige See des Jahres“ 2019 zeigt, wie sich Naturschutz und Tourismus ergänzen können. So führen beispielsweise rund 180 Kilometer ausgeschilderte Rad- und Wanderwege durch die hügelige Landschaft rund um den See, von denen aus man hervorragend Flora und Fauna der Region beobachten kann. Besonders gut geht das von den zahlreichen Aussichtspunkten rund um den See, die gerade im Herbst zur Kranich-Beobachtung sehr beliebt sind.

Auf dem Wasser unterwegs

Aber nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser lässt sich der Schaalsee wunderbar erkunden: Vor Ort können See-Besucher Ruder- oder Tretboote ausleihen, wer die entsprechenden Papiere hat, kann sogar ein Segelboot chartern. Eigene Boote dürfen hingegen nicht in den Schaalsee gelassen werden, da eine ortsgebundene Zulassung benötigt wird. Einfacher ist es da, sich in Zarrentin an Bord der „Duffy“ zu begeben: Das Passagierschiff fährt See-Besucher gemächlich über die Wasseroberfläche und erlaubt so entspannte Naturbeobachtungen.

Natürlich ist der Status als Biosphärenreservat aber auch mit Einschränkungen versehen. So dürfen auf dem See außer der „Duffy“ keine Motorboote fahren, auch das Surfen und Tauchen sind verboten. Angeln hingegen ist im tiefsten See des deutschen Nordens kein Problem, schließlich ist Zarrentin ein altes Fischerstädtchen, somit hat es Tradition, sich das Abendessen im See zu fangen. Besondere Spezialität ist übrigens die Maräne, ein lachsartiger Fisch, der auch heute noch von den Fischern vor Ort mit Netzen aus dem See gefischt wird. Wer selbst nicht angeln geht: Keine Sorge, es gibt den Fisch auch lecker in Butter gebraten in fast jedem Restaurant vor Ort.

Fischgericht mit Tradition

So haben den Fisch vermutlich schon die Nonnen des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters in Zarrentin gegessen – dessen Refektorium (Speisesaal) heute für alle See-Besucher zugänglich ist. Das Nonnenkloster ist allerdings nicht die einzige Sehenswürdigkeit in Zarrentin: Im Pahlhuus beispielsweise erfahren Besucher mehr über die geologische Geschichte der Region, im Heimatmuseum mehr über die DDR-Vergangenheit. Auch die Kirche Zarrentin ist einen Besuch wert.

Lohnende Ausflugsziele in der Umgebung

Lohnend ist auch ein Besuch der Gläsernen Molkerei in Dechow, rund 30 Kilometer außerhalb von Zarrentin: Hier erfahren Besucher allerlei Wissenswerter zur Produktion von biologischen Lebensmitteln, allen voran natürlich Milch. Am ersten Sonntag eines Monats finden sich die Produkte der Molkerei übrigens auch auf dem Biosphäre-Schaalsee-Markt, auf dem neben ökologisch angebauten Lebensmitteln auch Kunsthandwerk verkauft wird.

Gerade, wer länger als nur ein Wochenende bleibt, nutzt den Schaalsee-Besuch gerne auch in Kombination mit einer Städtetour nach Hamburg oder Schwerin. Die beiden Hauptstädte sind in weniger als einer Autostunde von Zarrentin aus erreichbar und bieten einen schönen Kontrast zu dem ruhigen Leben am Schaalsee. Und wer auch dort nicht auf die regionaltypische Maräne verzichten möchte: Keine Sorge, den Fisch gibt es auch geräuchert zum Mitnehmen!

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