Ferien am Wasser?

So schön kann Urlaub in Deutschland sein!

Wir haben für Euch die schönsten Häuser und Wohnungen direkt am Wasser gesammelt, damit der Sommerurlaub doch noch perfekt wird.

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Kitesurfen lernen Headmotiv

Kitesurfen lernen

Sicherer Stand und fester Halt

Foto: Pxhere (Creative Commons 0)

Kitesurfen lernen: Schulen, Zertifikate und Spots

Das Wasser spritzt zu beiden Seiten, mühelos stehst Du auf Deinem Board und lässt Dich vom Wind über das Blau des Sees ziehen: Wer Kite und Board beherrscht, genießt das rasante Spiel mit den Elementen – aber Kitesurfen will gelernt sein! Die gute Nachricht: Gerade an deutschen Seen hast Du ideale Lernbedingungen. Hier verraten wir Dir, wie es geht und worauf Du achten solltest.

Die passende Schule

Kitesurfen galt lange Zeit als eine besonders gefährliche Sportart – mit der zunehmenden Begeisterung für den Trendsport haben sich aber auch die Sicherheitsvorkehrungen und die Technik verbessert, so dass Kitesurfen mittlerweile nicht mehr gefährlicher ist als Fahrradfahren – aber wie Fahrradfahren auch, will Kitesurfen erst einmal gelernt sein! Und das machst Du am besten in einer Kiteschule bzw. in einer Surfschule mit einem eigenen Kitesurfing-Angebot.

Wichtig dabei ist: Die Schule benötigt eine Zertifizierung durch einen Kitesurfing-Verband. Zwar gibt es einen internationalen Verband, die IKO (International Kiteboarding Organization), die sich zum Ziel gesetzt hat, Kitesurfing-Standards einzuführen, in Deutschland spielt allerdings der VDWS (Verband Deutscher Wassersportschulen e.V.) eine größere Rolle. Über ihn findest Du nicht nur passende Kitesurf-Schulen in Deiner Nähe, sondern kannst auch die KiteSurfing Licence machen. Diese Lizenz wird von allen Schulen, die ein VDWS-Zertifikat besitzen, erteilt – das sind nicht nur Schulen in Deutschland, sondern auch zahlreiche Schulen im Ausland, an denen Du sowohl die Lizenz erwerben als auch mit dieser Lizenz Equipment leihen kannst.

Kitesurfen

Wie lange sollte der Kurs dauern?

Alle Schulen bieten Kurse unterschiedlicher Länge an, manche rechnen dabei nach Tagen oder nach Stunden. Wichtig ist, dass du nicht den ganzen Tag auf dem Board stehen wirst und auch Zeit für die „Trockenübungen“ einplanen solltest. Auch wenn manche Schulen Tages-„Schnupper“-Kurse anbieten, reicht diese Zeit kaum aus, um sich einen Eindruck vom Kitesurfing zu verschaffen und sorgt deshalb schnell für Enttäuschungen.

Deshalb stehen viele Interessierte vor der Frage: 3-Tages-Kurs oder 6-Tages-Kurs. In unserem Interview spricht sich Kite-Lehrer Stefan Fuhrmann dabei eindeutig für einen 6-Tages-Kurs aus, denn so haben die Kitesurf-Neulinge mehr Zeit, sich an Board und Kite zu gewöhnen und Sicherheit auf dem Board zu gewinnen. Daneben ist in den sechstägigen Kursen das Gleichgewicht zwischen den notwendigen Übungen am Ufer, die die Kontrolle über den Kite verbessern, und zwischen der Zeit auf dem Wasser ausgewogener – und nicht zuletzt bietet sich so auch die Möglichkeit, Zeiten ohne Wind besser zu kompensieren.

Meer vs. See

In Deutschland kannst Du die VDWS-Prüfung sowohl an Schulen an Seen als auch an Nord- und Ostsee ablegen. Beides hat Vor- und Nachteile, beispielsweise gibt es am Meer deutlich mehr Schulen als an Binnenseen, rund zwei Drittel der deutschen Schulen liegen entweder an Nordsee oder der Ostsee. Das liegt vor allem daran, dass es am Meer einfach mehr Wind gibt – so können die Schulen länger Kurse anbieten als an vielen deutschen Seen, wo es mal Wind gibt – und mal eben nicht. Daneben hat sich das Kitesurfing aber auch stärker am Meer entwickelt, so dass es hier eine längere Tradition von Schulen gibt – die deutschen Seen ziehen da im Moment erst nach.

Dennoch haben Seen gegenüber dem Meer auch große Vorteile. So ist der Einstieg am See häufig einfacher, was gerade für Anfänger ein großes Plus ist. Außerdem sind Seen ruhiger als das Meer, das heißt es gibt weniger Komplikationen durch Wellen – auch das ein großer Vorteil für Einsteiger. Außerdem gibt es für viele Kitesurfer noch einen ganz praktischen Grund, der für eine Surfschule am See spricht, denn gerade aus Bayern und anderen südlichen Landesteilen sind Nord- und Ostsee bei Weitem nicht so gut erreichbar wie beispielsweise Altmühl- oder Brombachsee.

Kitesurf-Schulen an deutschen Seen

Wenn Du Dich für eine Schulung an einem deutschen See entschieden hast, kannst Du aus VDWS-zertifizierten Schulen an diesen Seen wählen:

  • Aartalsee, Hessen (bei Gießen)
  • Alperstedter See, Thüringen (bei Erfurt)
  • Altmühlsee, Bayern (bei Nürnberg)
  • Brombachsee, Bayern (bei Nürnberg)
  • Krombachtalsperre, Hessen u. Rheinland-Pfalz (bei Breitscheid)
  • Schladitzer See, Sachsen (bei Leipzig)
  • Steinhuder Meer, Niedersachsen (bei Hannover)
  • Unterbacher See, Nordrhein-Westfalen (bei Düsseldorf)

Darüber hinaus gibt es weltweit VDWS-zertifizierte Schulen, sowohl an Seen als auch an Küsten, eine Übersicht findest Du der Seite des VDWS.

Kite-Surfen auf dem Neusiedler See

Ratgeber Kitesurfen

Hier geht es zur Übersichtsseite von unserem Ratgeber Kitesurfen.

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