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Dippelsdorfer Teich Headmotiv

Dippelsdorfer Teich

Foto: Kathrin Albert

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Der Dippelsdorfer Teich

01468 Moritzburg (Sachsen) de

Der Dippelsdorfer Teich liegt als einer der Moritzburger Teiche im Moritzburger Teichgebiet nördlich von Dresden in Sachsen und ist nach dem Friedewalder Ortsteil Dippelsdorf benannt. Der See dient der Fischzucht, dem Naturschutz und der Naherholung. Ein 210 m langer Bahndamm ermöglicht der Lößnitzgrundbahn die Überquerung des Sees zwischen Dippelsdorf und Moritzburg. Am See gelegen sind das Strandbad Friedewald/Dippelsdorf und der Campingplatz Bad Sonnenland.

Gestaut werden der Lößnitzbach und durch eine Überleitung auch der Reichenberger Bach. Der Teich wurde im 16. Jahrhundert, wahrscheinlich 1528, angelegt.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Dippelsdorfer Teich aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Mehr Infos in unserem Factbook vom Dippelsdorfer Teich

Was ist ein Naturschutzgebiet?

Durch seine Lage in einem Naturschutzgebiet genießt der Dippelsdorfer Teich gesonderten Schutz. Um den natürlichen Fortbestand zu gewährleisten, gelten bestimmte vorgeschriebene Verhaltensregeln. Baden ist nur eingeschränkt (an ausgeschilderten Stellen) erlaubt oder am gesamten Gewässer untersagt. Auch das Verlassen der gekennzeichneten Wege sowie das Betreten des Uferbereiches kann verboten sein. Damit eine einzigartige Landschaft mit vielfältigem Tierreich bewundert werden kann, ist es empfehlenswert sich über regional geltende Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet zu informieren.

Aktivitäten am Dippelsdorfer Teich

Strand/
Standbad
Baden

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Kommentare zum Dippelsdorfer Teich

22.06.2017 um 13:46Irena

Sind am Dippelsdorfer Teich Hunde erlaubt?

07.08.2015 um 16:51Conny

Als Hundebesitzer suchten wir eine Möglichkeit mit Hund baden zu gehen.Als Tip bekamen wir den Dippelsdorfer Teich!Kühltasche packen und ab!Nur zu empfehlen!

16.07.2010 um 22:37Dr. Thomas Hartung

Die meisten haben von der expressionistischen Künstlervereinigung „Brücke“ gehört. Viele wissen, dass sie am 7. Juni 1905 in Dresden von den Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet... weiterlesen » wurde. Manche auch, dass die Gruppe, ergänzt um Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller, neben dem „Blauen Reiter“ bei vielen Kunstkennern als bedeutendster Beitrag der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts an der „Weltkunst“ gilt, ohne den der deutschen Film der 20er und 1930er Jahre undenkbar sei: Regisseure wie Fritz Lang (Metropolis), Friedrich Wilhelm Murnau (Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens) oder Robert Wiene (Das Cabinet des Dr. Caligari) zitierten in ihren Werken Stilmittel der Expressionisten. Aber sicher kaum jemand weiß, dass die Gruppe ihre entscheidenden Impulse zur Darstellung der Harmonie von Mensch und Landschaft vom Dippelsdorfer Teich empfing. „Als wir in Berlin beisammen waren, vereinbarte ich mit Heckel und Kirchner, dass wir zu dritt an den Seen um Moritzburg nahe Dresden arbeiten wollten“, erklärte Pechstein. Bis 1911 trafen sich hier die Brücke-Künstler, um unbelastet von zivilisatorischen Zwängen zu arbeiten und zu entspannen. Die Maler wollten den Menschen in seiner wahren Natur darstellen, weswegen Badende ein sehr beliebtes Motiv waren. Als Aktmodelle dienten neben Freunden der Künstler auch Kinder. Pechstein war der Meinung, dass die Arbeit an den Moritzburger Seen das Wirken der Gemeinschaft „abermals ein großes Stück vorwärts gebracht“ habe. Um diese Zeit war erstmals ein einheitlicher Gruppenstil erkennbar. Das um 1900 erbaute rote Badehaus und der markante Höhenzug am Südufer des Dippelsdorfer Teiches bestimmten einen Komplex von Zeichnungen und Gemälden der Künstler dieser Zeit. So entstand Ernst Ludwig Kirchners Werk „Vier Badende“ am Strandbad Friedewald. Max Pechsteins „Rotes Badehaus“, dessen perspektivischer Standpunkt heute eine Gedenktafel ziert, ist im Privatbesitz in der Schweiz. Nachdem es die Brücke-Künstler also auf zahlreichen Werken verewigten, wurde das alte rote Badehaus nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen. Vor diesem Hintergrund wurde das Rote Haus als Nachbildung des alten Badehauses errichtet. Als Ort der Kunst, der Kultur und der gesunden Lebensart gelingt es hier in vielfältiger Weise, sinnbildliche Brücken zu bauen. Idyllisch in die Teichlandschaft von Moritzburg eingebettet, entwickelt sich eine Verbindung aus der Vergangenheit hin zur Gegenwart. Lange in Vergessenheit geraten, steht seit der ca. 300 Tsd. € teuren Wiedererrichtung des Gebäudes durch die Initiative des Moritzburger Bürgermeisters Georg Reitz 2005 eine außergewöhnliche Lokalität zur Verfügung, die zum einen gemietet werden kann und zum anderen eine Event-Agentur beherbergt, welche diverse Dienstleistungen rund um Wellness anbietet. Im Bereich des Roten Hauses finden sich der neu errichtete Bilzpark (Bilz-Lehrpfad) sowie ein Kräutergarten, an dem die Brücke-Künstler wohl Ihre Freude gehabt hätten. Denn aus einiger Entfernung betrachtet scheint man die Konturen eines in leuchtend expressionistischen Farben gemalten Bildes zu erkennen. Die konzeptionelle Ausrichtung für die Angebote rund um das Thema Gesundheit ist mit der Zusammen- und Fortführung zweier bedeutsamer Dresdner Traditionslinien außergewöhnlich: den Anfängen der expressionistischen Kunst mit den Ideen des Naturheilkundlers Eduard Bilz. Nicht von ungefähr entwickelte Bilz genau in der expressionistischen Zeit den Kern seiner Lehre, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren soll und die sich bevorzugt von in der Natur vorkommender Mittel oder Reize bedient. Und die Reize sind auch am Ufer des Friedewalder Mittelteichs (gut 7 km von der Endstelle der Dresdner Straßenbahnlinie 3 entfernt) zu empfinden: als eigens angelegtes „steiniges“ Ufer, das man überwinden muss, bevor man frei schwimmen kann. Damit sollen die Traditionen dieses ursprünglichen, selbst an Sommerwochenenden kaum ausgelasteten Freibads nachgezeichnet sein. Es bewahrt expressionistische Ursprünglichkeit: einen „Kiosk“, Toiletten oder Duschen sucht man sowohl am linken Teich (in dem mangels zugänglichem Ufer kaum gebadet wird) als auch am Friedewalder Mittelteich vergebens. Lediglich der rechte Teich (an der Campingoase „Bad Sonnenland“ sowie einer Dauercamperanlage) mag als „bewirtschaftet“ gelten. Das anmutige, mit Bäumen und Strauchwerk bestandene sowie mit Holzbänken versehene Friedewalder Ufer mit der vorbeiziehenden Schmalspurbahn „Lößnitz-Dackel“ (Bahnhof in 250 m Entfernung) ist recht flach, man muss es sich mit Steinen, Fischen, manchmal auch Gänsen und Ringelnattern teilen. Bis zum gegenüberliegenden Inselufer sind es ca. 375 Meter, rechterhand gibt es eine aus Richtung „Bad Sonnenland“ oder vom Bahndamm zugängliche Halbinsel. In der Mitte des insgesamt recht flachen Friedewalder Teichs befindet sich eine Sandbank zur „Rast“. Der Teich ist komplett ist für Hunde freigegeben. Die Uferregion wird werktäglich gehegt (Rasen, Papierkörbe…), am Wochenende kann es auch mal unordentlich aussehen. Kleiderordnung gibt es keine, FKK ist normal. Das Publikum ist bunt: Rentner finden sich ebenso wie Kleinfamilien, und am Wochenende kommen viele Studenten. Die Parkplätze können am Wochenende knapp werden, sie sind zwar umsonst, aber in der prallen Sonne gelegen – darum: lieber Fahrrad. Zwar muss aus Richtung Dresden der „Wilde Mann“ und der Boxdorfer Berg erklommen werden (ca. 30 Minuten je nach Gangschaltung, Tagesform und Windrichtung), aber die Parkmöglichkeiten sind schattig. Fazit: ein ebenso geschichtsträchtiger wie wunderbar naturbelassener (und kostenloser) Teich vor den Toren Dresdens, der für Fitness, Erholung und Entspannung gleichermaßen geeignet ist. Mein Favorit seit Jahren: die 15 km hin und zurück per Rad nebst den 750 m Schwimmen quer über den Teich sind eine wunderbare, sommers quasi täglich anwendbare Fitnessübung!