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Blankensee

Foto: © ALCE / Dollar Photo Club
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Der Blankensee

14959 Schönhagen (Brandenburg) de

Das lange Zeit selbständige Dorf Blankensee ist heute ein Ortsteil der Stadt Trebbin im Brandenburger Landkreis Teltow-Fläming. Benachbarte Dörfer sind Stücken, Schönhagen, Glau und Schiaß. Durch den Ort fließt der kleine Nuthe-Nebenfluss Nieplitz.

Das Dorf mit seinen 539 Einwohnern Stand 1. Juli 2004 ist vor allem in touristischer und geschichtlicher Hinsicht interessant:

durch seine zentrale Lage im Naturpark Nuthe-Nieplitz, durch den gleichnamigen Blankensee, durch das Schloss Blankensee mit seinem ungewöhnlichen Park.

Das Gebiet um den Blankensee wurde etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts vom Erzbistum Magdeburg erobert. Die erste Nennung Blankensees erfolgte 1234. Für die Zeit um 1300 wird eine Burg angenommen, von der bislang allerdings keine Spuren aufgefunden werden konnten. 1340 erfolgte die Belehnung von Herzog Rudolf von Sachsen durch die Äbtissin des Stifts Quedlinburg. 1446 erhielt Hans von Thümen den Ort. 1815 ging das bis dahin kursächsische Gebiet nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses an Preußen.

Felder, Streuobstwiesen, Feuchtwiesen, kleinere Hügel, Schafherden, Wassermühlen, und naturbelassene Eschen-Alleen bilden gemeinsam mit einem kleinräumigen Wechsel der Biotope im Naturpark Nuthe-Nieplitz eine stille Kulturlandschaft, in die sich das verträumte Dorf Blankensee harmonisch einfügt. Der rund 300 Hektar große Blankensee gehört zu einer kleineren Seenkette, die durch das Flüsschen Nieplitz verbunden wird. Der unter Naturschutz stehende See ist von einem intakten, stellenweise mehrere hundert Meter breiten Schilfgürtel umgeben, der unzähligen Wasservögeln Deckung und Brutplätze bietet und im Frühjahr und Herbst Tausende Nordischer Wildgänse und Kraniche zur Rast anlockt. Auf einem Naturlehrpfad gelangt man vom südlichen Dorfende zum Bohlensteg am Nordostufer des Blankensees. Der Bohlensteg wurde im Rahmen der Dorferneuerung barrierefrei für Rollstuhlfahrer geeignet angelegt, um Besuchern den freien Blick auf den See zu ermöglichen, der von anderer Seite her nicht zugänglich ist. Vom Steg aus sind Gänse, Enten und Rallen, Kormorane, Reiher, manchmal auch See- und Fischadler zu beobachten. Auch der kleine, farbenprächtige Eisvogel kann zuweilen angetroffen werden. Der nordwestlich kurz außerhalb des Dorfes gelegene Beobachtungsturm am Tümpel Seechen bietet besonders zur Zeit des Vogelzugs beeindruckende Bilder der auf den Ungeheuerwiesen äsenden Vogelscharen. Mit dem Fernglas sind von hier aus Kormorane, Reiher und gelegentlich auch Seeadler zu beobachten.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Blankensee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Mehr Infos in unserem Factbook vom Blankensee

Was ist ein Naturschutzgebiet?

Durch seine Lage in einem Naturschutzgebiet genießt der Blankensee gesonderten Schutz. Um den natürlichen Fortbestand zu gewährleisten, gelten bestimmte vorgeschriebene Verhaltensregeln. Baden ist nur eingeschränkt (an ausgeschilderten Stellen) erlaubt oder am gesamten Gewässer untersagt. Auch das Verlassen der gekennzeichneten Wege sowie das Betreten des Uferbereiches kann verboten sein. Damit eine einzigartige Landschaft mit vielfältigem Tierreich bewundert werden kann, ist es empfehlenswert sich über regional geltende Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet zu informieren.

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