- Breite:
- Keine Angabe
- Länge:
- Keine Angabe
- Fläche:
- ca. 0,04 km²
- Tiefe:
- bis zu 6,72 m
- Wasserqualität:
anzeigen- Satellitenbild:
anzeigen
Freizeitangebote
Beschreibung
Der Orankesee ist ein Gewässer im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen. Er bildet zusammen mit dem Obersee den Kern des Hohenschönhauser Villenviertels.
Der Orankesee gehört, genau wie der Faule See, der Malchower See oder Weiße See zu einer eiszeitlichen Seenkette , die sich vom oberen Barnim bis zum Berliner Urstromtal erstreckt. Der Name Oranke stammt von dem slawischen Wort Roderanke ab, was soviel wie rotbrauner See bedeutet. Die Fläche des Sees beträgt rund vier Hektar.
Das Gebiet um den Orankesee wurde erst mit der Parzellierung ab 1892 erschlossen. Zu dieser Zeit entstand südlich des Sees die erste Villenkolonie des Gutsbezirks. Unmittelbar am See siedelte sich zunächst gegen 1913 ein Eiswerk an, das die umliegenden Gaststätten und Lebensmittelgeschäfte mit keimfreien Kristalleis versorgte. Zu den Abnehmern gehörte auch ein Restaurant am See, das in Besitz des Eiswerks war. 1926 verkaufte das Eiswerk das Gebäude samt See an die Stadt Berlin. Etwa zur gleichen Zeit begann auch die gärtnerische Gestaltung des umliegenden Areals, etwa durch die Anlage eines circa 1,3 km langen Weges um den See herum.
1929 eröffnete schließlich das Strandbad Orankesee seine Pforten. Für den 300 m langen Strand wurde eigens Ostseesand aus Ahlbeck herangefahren. Zusammen mit dem Strandbad wurden die Terrassen am Orankesee eröffnet, die 5.000 Leuten Platz boten und oftmals für Konzerte oder Tanzabende genutzt wurden. Das Strandbad wurde bis zum Zweiten Weltkrieg betrieben, nach Kriegsende wurde das umliegende Areal zum Sperrgebiet, da sich hier vorläufig die Wohnungen der sowjetischen Kommandanten über Hohenschönhausen sowie einzelner Angehöriger des MfS befanden. Erst 1957 wurden die Sicherheitszäune entfernt und das Freibad wieder eröffnet.
Weitere Informationen zu diesem See finden Sie in dem Buch:
In den Villen der Agenten:
Die Stasi-Prominenz privat
von Hans-Michael Schulze
erschienen Mai 2003
246 Seiten, 100 Abb., Gebunden
QUINTESSENZ Verlags-GmbH | ISBN: 3814801245
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Orankesee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Freizeit
Das Freizeitbad Orankesee mit Sandstrand und Liegewiese verfügt u.a. über eine 52-m-Rutsche, einen Nichtschwimmerbereich, einen Kinderspielplatz sowie Strandkörbe und Liegestühle. (sk)
Weitere Seen in der Umgebung
| Name des Sees | km | PLZ | Ort |
|---|---|---|---|
| Orankesee | 0.0 | 13059 | Berlin-Hohenschönhausen |
| Weißer See | 1.4 | 16348 | Groß Schönebeck (Schorfheide) |
| Weißer See | 1.4 | 13088 | Berlin-Weißensee |
| Malchower See | 2.8 | 13059 | Berlin-Hohenschönhausen |
| Rummelsburger See | 6.1 | 10317 | Berlin-Lichtenberg |
| Biesdorfer Baggersee | 6.8 | 12683 | Berlin-Biesdorf |
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Orankesee: Bildergalerie
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb haben uns zahlreiche Besucher schöne Fotos vom Orankesee zugesendet.
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Kommentare
- #1
- Andreas Klein, 24.10.2008
Der Orankesee ist ja nicht nur ein schöner Badesee, auch viele Angler versuchen hier ihr Glück!! Auffallend ist der extrem niedrige Wasserstand vom Spätherbst bis Frühjahr. Ist das gut für Fische ...mehr

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