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Stand Up Paddling Headmotiv

Stand Up Paddling

Foto: © Marek / Dollar Photo Club

Stand Up Paddling – Der neue Fitnesstrend auf dem Wasser

Stand Up Paddling (SUP), zu Deutsch „im Stehen paddeln“, hat sich in den letzten Jahren zum absoluten Trendsport entwickelt! Dabei bewegt man sich mit Hilfe eines Stechpaddels stehend auf einem Surfbrett fort. Nicht nur Stars aus Hollywood gehen diesem Hobby nach, auch in Deutschland wird der ausdauerfördernde Sport an den Küsten, auf Flüssen und vielen Seen von Wassersportzentren und Surfschulen angeboten.

Stand up Paddlen im Meer

Die Geschichte des Trendsportes Stand Up Paddling

Woher das Stand Up paddling genau stammt, ist nicht bekannt. Vermutet wird, dass es auf polynesische Fischer zurückgeht. Der Sport soll sich dann in Hawaii verbreitet haben. Hier galt die Fortbewegungsweise als besonders edel und war nur dem König vorbehalten. Lediglich er und seine Auserwählten durften im Stehen paddeln. Ab dem 20. Jahrhundert wurde das Stehpaddeln auch von Surflehrern auf Hawaii genutzt. So konnten diese sich schnell vom Ufer zu den wellenbrechenden Riffen bewegen und erhielten durch die erhöhte Position einen guten Überblick über ihre Surfschüler. Abgesehen davon galt das Stand Up Paddling als Alternative für Surfer, wenn an manchen Tagen wenig Wellengang herrschte. Mittlerweile haben Fitnessfans und Sportliebhaber den Sport für sich entdeckt!

Der neue Fitness- und Freizeittrend: Das Stand up Paddling

Vorteile des Stand Up Paddlings

Durch die Benutzung von Stechpaddel und Surfbrett auch ohne Wind oder Wellen wurde die Sportart schnell eigenständig und beliebt. Der Trendsport ist für jeden geeignet, der sich gerne im Wasser bewegt und sicher schwimmen kann. Zudem ist er kinderleicht zu erlernen – besonders mit der Hilfe eines Trainers. Im Winter und bei kalten Wassertemperaturen ist das SUP auch eine tolle Alternative, da man im Unterschied zum Surfen oder Schwimmen in der Regel gar nicht oder nur kurzzeitig im Wasser ist. Neben all diesen Aspekten bietet das Stand Up Paddling zudem noch gesundheitliche Vorteile. Es ist ein Ganzkörperworkout, mit dem man gleichzeitig die Arme und die Oberkörpermuskulatur sowie Beine trainiert und zusätzlich durch das ständige Ausbalancieren auf dem Brett das Gleichgewicht schult. SUP ist somit ein perfektes, ganzheitliches und gelenkschonendes Ausdauer-Training für jeden. Außerdem kann man beim SUP sein Level selber bestimmen: Entweder man paddelt kraftvoll und schnell oder eher gemütlich und mit weniger Power.

Wettrennen auf dem Brett

Der Trendsport vereint Fitnesssportler, Surfer, Kanuten und all jene, die Lust haben, sich auf dem Wasser in der freien Natur zu bewegen.

Technik des Stand Up Paddlings

Zu Beginn ist ein sicherer Stand nötig. Der Sportler steht dabei nach Möglichkeit aufrecht auf dem Surfbrett. Danach zählt nur noch die richtige Anschubtechnik mit dem Stechpaddel, ähnlich wie beim Kajakfahren. Dabei wird die Seite, auf der gepaddelt wird, regelmäßig gewechselt.

Unterschiedliche Kategorien und Wettbewerbe des Stand Up Paddlings

Stand Up Paddling beschreibt die Fortbewegung stehend auf einem Brett mit einem Paddel. Diese Form ist wohl die entspannteste Art des Trendsports und gilt als Einstieg. Wer es etwas spannender mag und sich auch mit anderen messen möchte, der wird das Distance Stand Up Paddling bevorzugen. Beim Distance Stand Up Paddling geht es um die Schnelligkeit mit der eine Strecke zurückgelegt wird. Der Wettkampf kann als Staffel oder wirkliches Rennen gestaltet sein, bei dem es darum geht, eine vorgegebene Strecke schnellstmöglich zu schaffen. Selbstverständlich geht es noch aufregender! Beim Stand Up Paddling Surfen wird das Stehpaddeln mit Wellenreiten kombiniert. Das Paddel kann beim Wellenreiten dabei zusätzlich zum Steuern des Surfbretts und zur Unterstützung der Balance eingesetzt werden. Die Geschwindigkeit kann durch die Schubkraft der Wellen erhöht werden. Dadurch ist es möglich, Wegstrecken insgesamt schneller und mit weniger Kraftaufwand zurückzulegen als mit reinem Paddeln.

Stand up Paddling im Meer

Obwohl es noch kein festgelegtes Regelwerk gibt, werden inzwischen nationale und internationale Wettkämpfe in beiden Disziplinen ausgetragen. In Deutschland sind mehrere Verbände im Stand Up Paddling aktiv, insbesondere der Deutsche Kanu-Verband (DKV) und der Deutsche Wellenreitverband (DWV), die auch Deutsche Meisterschaften ausrichten. Im Jahr 2014 hat sich zudem die German Stand Up Paddle Association e.V. (GSUPA) gegründet.

Ausrüstung

Die benötigte Ausrüstung ist sehr überschaubar. Im Grunde genommen benötigt man ein spezielles Board und ein extra langes Paddel. Allerdings gibt es verschiedene Arten von Brettern. Zu Beginn des Trends wurden Longboards oder sogenannte Tandemboards verwendet. Diese hatten genug Auftrieb, um Personen zu tragen und sie aufrecht stehen zu lassen. Heute gibt es verschiedene Hersteller, die Stand Up Paddling-Boards produzieren. Die Maßstäbe eines solchen SUP-Boards liegen zwischen 1,80 Meter und 4 Metern. Das Volumen der Bretter beträgt rund 100 und 250 Liter.

Ausrüstung des Stand up Paddlings

Beim Distance Stand Up Paddling wird ein Bretttyp genutzt, der der Form eines Ruderbootes gleicht. Alternativ werden auch Modelle verwendet, die der Rumpfform von Auslegerkanus oder Lifeguardboards ähneln. Die Oberfläche der Bretter ist angeraut oder gummiert und garantiert so einen sicheren Stand.

Seit 2011 ermöglicht eine neue Produktionstechnik die Herstellung von aufblasbaren SUP-Boards, die leichter zu transportieren sind und je nach Modell bis zu 250 Kilo Tragkraft besitzen. Dies macht die Bretter für den Freizeitpaddler und Sportangler interessant. Kritiker bemängeln allerdings, dass diese weniger steif sind als herkömmliche SUP-Boards. Auch bei einem hohen Innendruck sind diese Boards noch immer keine vollwertige Alternative zu den herkömmlichen Stand Up Paddling-Boards.

Das Paddel, welches man für diesen Sport benötigt, sollte in der Regel immer eine Paddel-Blattlänge länger sein als man selbst. Entscheidet man sich für ein preisgünstiges Paddel, so besitzt dieses meist einen Aluminiumschaft und ein einfaches Kunststoffblatt. Die hochwertigeren Paddel dagegen werden aus Glasfaser und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gebaut und sind dadurch sehr viel leichter. Außerdem gibt es noch Holzpaddel bzw. Paddel mit Bambusblättern. Das Paddel ist beim Distance Stand Up Paddling oft etwas länger. Dies ermöglicht längere und kraftvollere Züge und dadurch eine höhere Endgeschwindigkeit auf der Strecke.

Stand up Paddling in der Gruppe

Kursangebote für Stand Up Paddling in Deutschland

Es gibt inzwischen viele verschiedene Anbieter, die Kurse speziell für diese Sportart anbieten. Falls Ihr Lust habt, das Stand Up Paddling einmal auszuprobieren, findet Ihr hier Kurse an rund 40 Orten: Bucht hier Kursangebote für Stand Up Paddling in Deutschland!

Wir haben außerdem für Euch außerdem eine Liste erstellt, mit deren Hilfe Ihr euch einen Überblick verschaffen könnt, an welchen Gewässern das Stand up Paddling angeboten wird und wo ihr den Sport betreiben könnt.

Seen in Deutschland für Stand up Paddling

Stand Up Paddling auf dem Mainparksee

Tipp der Redaktion

Zahlreiche Surf- und Kiteschulen sowie Wassersportzentren bieten Stand Up Paddling mittlerweile an und gehen mit dem Trend. Wenn Ihr in unserer Liste also kein Gewässer in eurer Nähe entdeckt, lohnt sich die schnelle Internetrecherche für eure Region .